KI & mein Job
Was künstliche Intelligenz für deinen Job wirklich bedeutet — und was du jetzt tun kannst
Die Frage, die dich hierher gebracht hat, lautet wahrscheinlich: Muss ich mir Sorgen machen? Die ehrliche Antwort ist weder „nein, alles bleibt“ noch „ja, es ist vorbei“. Sie ist unbequemer und brauchbarer als beides.
Vielleicht erkennst du dich hier wieder
Seit achtzehn Jahren im Job
Du arbeitest in der Auftragsabwicklung und hast im letzten Jahr zum ersten Mal zugesehen, wie ein neues System einen Teil deiner Arbeit übernahm — schneller, als dir lieb war.
„Denk das mal mit“
Du leitest ein kleines Team und sollst das Thema KI mitdenken, ohne dass dir jemand sagt, was das heißen soll.
Neue Anforderungen
In Stellenanzeigen für deinen eigenen Beruf stehen inzwischen Anforderungen, die es vor zwei Jahren noch nicht gab.
In allen drei Fällen bist du richtig. Kein Vorwissen nötig, keine Technikbegeisterung, keine Aufforderung, programmieren zu lernen.
Was das Buch verspricht — und was nicht
Zum Thema KI und Arbeit gibt es derzeit zwei Sorten von Stimmen, und beide behandeln dich nicht als Erwachsenen. Die eine beruhigt: werde schon nicht so schlimm, der Mensch sei unersetzlich. Die andere dramatisiert: in fünf Jahren seien die halben Büros leer. Beide ersparen dir das Denken und liefern dir dafür ein Gefühl.
Der ehrliche Befund zuerst, das Gegengewicht danach — nie nur eines von beidem.
Du wirst Sätze lesen, die dir nicht gefallen, und zwar früh. Du bekommst aber keinen einzigen Befund ohne eine Antwort auf die Frage, was du jetzt konkret tun kannst. Angst ohne Handlung ist Quälerei, Handlung ohne ehrlichen Befund ist Beschäftigungstherapie.
Zwei Dinge findest du nicht: keine Produktempfehlungen — Werkzeugnamen veralten schneller, als Bücher gedruckt werden. Und keine Studienzitate als Autoritätsbeweis.
Vier Teile, ein Plan
Die Realität
- Was gerade wirklich passiert
- Was mit deinem Job passiert
- Was dein Arbeitgeber dir nicht sagt
Die Orientierung
- Wie KI wirklich funktioniert
- Wo Maschinen scheitern
- Wo du heute stehst
- Warum du trotzdem nicht anfängst
Die Aktion
- Vom Konsumenten zum Gestalter
- Deine Rechte, Pflichten und Grenzen
- Sichtbar werden, ohne zum Nerd zu werden
Die Toolbox
- Die richtige KI für deine Aufgabe finden
- Dein 90-Tage-Plan
Masiar Ighani
Ich baue seit Jahrzehnten Software und führe ein Unternehmen, das KI-Systeme für den industriellen Mittelstand entwickelt. Ich sitze also auf der Seite des Tisches, auf der über KI-Einführungen entschieden wird — und stehe hinterher im Flur, wenn die Frage von der anderen Seite kommt. Diese doppelte Sicht ist der Grund für dieses Buch.
Das Buch nennt keine Produktnamen. Diese Seite schon.
Kapitel 11 beginnt mit einem Versprechen: In diesem Buch steht kein einziger Produktname. Der Grund ist einfach — Werkzeugnamen veralten schneller, als Bücher gedruckt werden. Stattdessen lernst du eine Methode: sechs Gattungen, vier Fragen, eine Datenampel.
Das Buch liefert die Methode. Diese Website liefert die Anwendung der Methode auf den heutigen Markt.
Hier entstehen Werkzeugbewertungen nach genau diesen vier Fragen — mit Prüfdatum, mit Quellen, und mit einer sichtbaren Unterscheidung zwischen „selbst benutzt“ und „nach Aktenlage geprüft“. Dazu eine Prompt-Bibliothek, Material zu jedem Kapitel und Landeseiten für die acht Fachbereiche.
Das Werkzeug-Verzeichnis geht in den nächsten Wochen online. Zuerst steht die Seite, auf der offengelegt wird, wie bewertet wird — vor der ersten Bewertung, nicht danach. Wer über Sicherheit benannter Produkte urteilt, muss offenlegen, wie er urteilt.