DeepSeek
Ein kostenloses Chatfenster aus China, das erstaunlich viel kann. Widersprich zuerst dem Training — danach ja, aber ohne Namen und Beträge: Einen Vertrag mit deinem Arbeitgeber gibt es nicht.
Darfst du es benutzen?
- Erst unkenntlich machen Das kostenlose Chatfenster, nachdem du dem Training widersprochen hast
DeepSeek räumt dir das Recht ein, der Verwendung deiner Daten fürs Training zu widersprechen — mit einer Nachricht, nicht mit einem Häkchen. Danach kannst du interne Texte und Abläufe besprechen, musst aber selbst abwägen: Ein Vertrag mit deinem Arbeitgeber besteht weiterhin nicht. Die Frage dafür: Könnte ein Fremder aus dem Text erkennen, um welche Firma, welchen Kunden oder welche Person es geht? Ja, dann nimm es vorher heraus. Das ist mehr, als Namen und Nummern zu schwärzen — auch der Auftrag, den man an der Summe erkennt, zeigt auf jemanden.
- Bleibt draußen chat.deepseek.com und die DeepSeek-Apps, wie du sie vorfindest — also bevor du widersprochen hast
Bis dahin verwendet DeepSeek deine Eingaben, um seine Technik und seine Modelle zu trainieren und zu verbessern. Zusammen mit dem fehlenden Auftragsverarbeitungsvertrag gehört in diesem Zustand nichts Betriebliches hinein.
- Darf rein DeepSeek-Modelle über Microsoft — der Weg, den eure IT einrichtet
Hier ist nicht DeepSeek euer Vertragspartner, sondern Microsoft. Microsoft sagt schriftlich zu, dass eure Eingaben dem Modellhersteller nicht zugänglich sind und von ihm nicht zur Verbesserung seiner Modelle verwendet werden; es gilt der Microsoft-Vertrag zur Datenverarbeitung. Was dein Arbeitgeber darauf gebaut und freigegeben hat, darfst du benutzen.
- Darf rein Ein DeepSeek-Modell, das auf euren eigenen Servern läuft
Die Modelle sind frei herunterladbar. Läuft eines im Haus und ruft nichts nach draußen, gelangen deine Eingaben nicht zu DeepSeek — dann hängt alles an eurer eigenen IT und nicht mehr am Anbieter.
- Bleibt draußen Die Programmierschnittstelle direkt bei DeepSeek, die eure IT dort einkaufen könnte
Einen Auftragsverarbeitungsvertrag veröffentlicht DeepSeek auch für diesen Weg nicht, und eine Zusage, dass nichts gespeichert wird, gibt es nicht. Ohne dieses Papier fehlt die Grundlage — unabhängig davon, wo gerechnet wird.
- Nein
- Nein
- DeepSeek erhebt, verarbeitet und speichert personenbezogene Daten nach eigener Darstellung unmittelbar in der Volksrepublik China — im kostenlosen Chatfenster wie bei der Schnittstelle. Eine europäische Region lässt sich dort nicht wählen, und welche Schutzmaßnahmen für Übermittlungen aus Europa verwendet werden, benennt die Erklärung nicht im Einzelnen. Anders liegt es, wenn ein DeepSeek-Modell bei Microsoft läuft: Dann bestimmt das von eurer IT festgelegte Gebiet den Ort, innerhalb dieses Gebiets darf die Verarbeitung zwischen Regionen wechseln — und bei den Betriebsarten „Global“ und „Data zone“ auch darüber hinaus. Ruhende Daten bleiben im gewählten Gebiet.
Was kann es?
- Ja Texte verstehen und schreiben
- Ja Dateien hochladen und auswerten
- Unklar Fotos und Scans auslesen
- Nein Bilder erzeugen
- Ja Im Netz nachschlagen
- Unklar Tiefenrecherche
- Unklar Zahlen und Tabellen auswerten
- Unklar Eigene Vorlagen speichern
- Nein Besprechungen mitschreiben
- Nein Auf dem eigenen Gerät diktieren
- Nein Auf eure eigenen Unterlagen zugreifen
- Unklar Unterlagen gestalten
- Nein Programmcode schreiben und ändern
- Nein Abläufe verketten
- Nein Selbst Schritte ausführen
Wofür es taugt — und wofür nicht
Dafür taugt es
- Einen Text entwerfen, kürzen, umformulieren oder übersetzen — mit erfundenen Namen und Zahlen
- Sich etwas erklären lassen, das man in der Besprechung nicht fragen wollte
- Nachschlagen, was aktuell zu einem Thema im Netz steht
- Einen internen Ablauf oder einen Entwurf besprechen, nachdem du alles herausgenommen hast, woran ein Fremder die Firma, den Kunden oder die Person erkennen würde
- Eine lange Datei zusammenfassen lassen, aus der du die Namen entfernt hast
- Ausprobieren, was diese Sorte Werkzeug überhaupt kann, ohne dafür zu bezahlen oder jemanden zu fragen
- Auf dem Cloudweg: ein Werkzeug, das eure IT auf Grundlage der DeepSeek-Modelle baut und euch hinstellt
Dafür nicht
- Kundennamen, Personaldaten, Preise und unveröffentlichte Zahlen im kostenlosen Konto — auch nachdem du dem Training widersprochen hast
- Zahlen aus einer Tabelle oder einem Beleg ungeprüft weiterverwenden
- Eine Besprechung mitschreiben lassen
- Eure Ablage durchsuchbar machen
- Ein Bild erzeugen
- Sich darauf verlassen, dass eine Vorlage oder eine fertig gestaltete Datei herauskommt
Welche Aufgabe löst es?
DeepSeek ist ein Chatfenster wie ChatGPT: Du schreibst hinein, es antwortet. Es kostet nichts, es gibt Apps fürs Handy, und du kannst dir heute Nachmittag ein Konto anlegen, ohne jemanden zu fragen.
Wo es gut ist. Beim Schreiben und beim Nachdenken. Texte entwerfen, kürzen, umformulieren, übersetzen, sich etwas erklären lassen — das kann es auf dem Niveau der bekannten Werkzeuge. Es hat einen Denkmodus, in dem es sich für kniffligere Fragen mehr Zeit nimmt, und eine Websuche, die aktuellen Stand einbezieht. Dateien kannst du hochladen; den Text daraus zieht es heraus, auch aus einem Foto oder einem Scan.
Wo es dünner wird, als der Ruf vermuten lässt. DeepSeek ist als das Werkzeug bekannt geworden, das plötzlich alles konnte. Im Büroalltag bleibt trotzdem einiges offen — und zwar ausgerechnet das, was Arbeit spart.
Ob es bei einer Tabelle wirklich rechnet oder die Zahl nur plausibel hinschreibt, steht in keiner Unterlage. Eine echte Rechenumgebung nennt DeepSeek nirgends. Der Unterschied ist bei Zahlen der ganze Unterschied; solange das offen ist, gehört jede Summe nachgerechnet.
Ob du eine Anweisung dauerhaft hinterlegen kannst — einmal aufschreiben, wie die monatliche Auswertung aussehen soll, und sie danach nie wieder erklären müssen —, ist ebenfalls nirgends beschrieben. Gespräche bleiben stehen, das schon. Aber gerade der Hebel, der im Alltag am meisten bringt, ist nicht zugesagt.
Bei Fotos und Scans wissen wir es schlicht nicht. Hochladen kannst du sie — das steht in der Datenschutzerklärung. Was DeepSeek daraus macht, sagt die Produktseite nicht: Sie wirbt damit, Text aus Dateien zu ziehen, und erwähnt Fotos, Scans und Bilderkennung mit keinem Wort. Probier es mit einem Beleg aus, bevor du damit rechnest. DeepSeek hat für Dokumente ein eigenes, leistungsfähiges Modell veröffentlicht, aber das steckt nicht im Chatfenster.
Wofür es nicht taugt. Besprechungen mitschreiben: nein. Bilder erzeugen: nein. Eure Ablage durchsuchbar machen: nein. Selbstständig etwas erledigen — Mails verschicken, Termine anlegen: auch nein. Und eine fertig gestaltete Präsentation würde ich nicht erwarten; beschrieben ist sie nirgends.
Darfst du es benutzen?
Die kurze Antwort für das kostenlose DeepSeek: Erst widersprechen, dann ja — aber ohne Namen und Beträge. Das sind zwei Schritte, deshalb der Reihe nach.
So wie du das Konto vorfindest, gehört nichts Betriebliches hinein. Die Datenschutzerklärung sagt es unmissverständlich: DeepSeek verarbeitet, was du hineinschreibst, um seine Dienste zu verbessern und seine Technik zu trainieren — ausdrücklich einschließlich der Modelle und Algorithmen.
Dagegen kannst du widersprechen, und das ist der erste Schritt. Du hast das
Recht dazu, es steht so in der Datenschutzerklärung. Nur ist DeepSeek hier
anders als ChatGPT, Claude oder Mistral: Einen Schalter dafür gibt es nicht.
Es geht per Mail — und weil das lästiger klingt, als es ist, hier der fertige
Text. Adresse: privacy@deepseek.com, und für Europa zusätzlich
rep_deepseek@prighter.com. Betreff „Data Subject Request”, darunter:
I object to the use of my personal data, including my inputs and conversations, for training or optimizing your models and technologies. Please confirm in writing once this has taken effect.
Einmal abschicken, fertig. Was du nicht bekommst, ist eine Anzeige im Konto, an der du es später ablesen könntest — deshalb heb dir die Antwort auf.
Danach bleibt eine Grenze, und die verschiebt sich nicht. Es gibt keinen Auftragsverarbeitungsvertrag — das Papier, mit dem ein Anbieter deinem Arbeitgeber zusichert, wie er mit euren Daten umgeht. Für DeepSeek ist keiner veröffentlicht, weder für das Chatfenster noch für den Weg, über den eure IT direkt dort einkaufen könnte. Ohne dieses Papier steht niemand für deine Unterlagen gerade.
Deshalb gilt ab hier: interne Texte und Abläufe ja — aber ohne Kundennamen, ohne Personaldaten, ohne Preise und ohne Zahlen, die noch nicht veröffentlicht sind. Nimm sie vorher heraus. Bei einem Text, den du nur umformulieren lässt, sind das zwei Handgriffe.
Der Ort — verarbeitet und gespeichert wird in China — steht ebenfalls in der Erklärung, und eine europäische Verarbeitung lässt sich nicht auswählen. Darüber allein würden wir nicht streiten; dafür gibt es Verträge und Standardklauseln, und die sind genau für solche Fälle da. Das Problem ist, dass es sie hier nicht gibt.
Was du direkt in den Einstellungen kannst: deinen Gesprächsverlauf ansehen, kopieren und löschen, und dein Konto ganz löschen. Nach einer Kontolöschung kommst du an nichts davon mehr heran — das ist endgültig. Wie lange deine Gespräche sonst gespeichert bleiben, sagt DeepSeek nicht: keine Frist, nur Zwecke.
Die Frage nach den Behörden
Die kommt in jedem Gespräch über einen chinesischen Anbieter, deshalb hier, was tatsächlich dasteht. DeepSeek schreibt, es könne Daten mit Strafverfolgungs- behörden, Behörden und anderen Dritten teilen, wenn das aus seiner Sicht nötig ist, um geltendes Recht, ein Verfahren oder staatliche Anfragen zu erfüllen. Der Unterschied zu den amerikanischen Anbietern liegt weniger im Grundsatz als in der Nachprüfbarkeit: Wo OpenAI, Anthropic und Google einen gerichtlichen Beschluss verlangen, eine Benachrichtigung zusagen und Zahlen veröffentlichen, findet sich bei DeepSeek nichts davon — weder ein Transparenzbericht noch eine Zahl. Für dich ändert das nichts an der Stufe oben. Wenn es in eurem Haus zum Thema wird, ist es ein Satz an deinen Datenschutzbeauftragten:
DeepSeek verarbeitet in China, ohne Auftragsverarbeitungsvertrag mit uns, und behält sich Weitergaben an Behörden vor. Sagt uns bitte, was das für unsere Unterlagen bedeutet.
Der andere Weg — und woran du ihn erkennst
Es gibt eine Variante, bei der die Antwort anders lautet, und sie sieht nicht wie DeepSeek aus. Die DeepSeek-Modelle laufen auch bei Microsoft. Dort ist nicht DeepSeek euer Vertragspartner, sondern Microsoft — mit dessen Vertrag, dessen Rechenzentren und dessen Zusagen. Microsoft schreibt für diesen Weg ausdrücklich, dass eure Eingaben dem Modellhersteller nicht zugänglich sind und von ihm nicht zur Verbesserung seiner Modelle verwendet werden, und dass die Modelle in Microsofts eigener Umgebung laufen, ohne Verbindung zu Diensten des Herstellers.
Das heißt: Wenn dein Arbeitgeber so etwas eingerichtet, den Vertrag unterschrieben und dir einen Zugang gegeben hat, dann darfst du damit arbeiten — mit dem, was er freigegeben hat. Zögern ist an dieser Stelle keine sichere Wahl, sondern nur eine, deren Preis auf keiner Liste steht.
Dasselbe Modell gibt es auch bei Amazon und Google. Die Bauart ist die gleiche, die Verträge und Zusagen sind es nicht — die haben wir hier nicht geprüft. Wenn euer Zugang über einen dieser beiden läuft, gilt, was dort vereinbart wurde.
Du erkennst diesen Weg meistens daran, dass „DeepSeek” gar nicht draufsteht: Was du benutzt, heißt dann anders und ist ein Programm eures Hauses. Wo „DeepSeek” über der Tür steht und du dich mit deiner E-Mail-Adresse anmelden konntest, ist es das kostenlose Konto — auch wenn die Firma es bezahlt und auch wenn deine Arbeitsadresse hinterlegt ist.
Wenn du unsicher bist, ist das die eine Frage an deine IT:
Läuft unser DeepSeek über einen Cloudanbieter oder über einen eigenen Server bei uns — oder ist das ein kostenloses Konto direkt bei DeepSeek?
Kommt „direkt bei DeepSeek” zurück, gilt für dich, was oben steht: erst widersprechen, dann interne Texte ohne Namen und Beträge — egal, wer die Rechnung bezahlt. Kommt einer der anderen Wege zurück, darfst du das benutzen, was dein Haus dafür freigegeben hat, und dann auch mit echten Namen und Zahlen.
Passt es in deinen Ablauf?
DeepSeek steht neben deiner Arbeit, nicht darin. Ein zweites Fenster, ein zweiter Ort, und du kopierst hin und her. In Word, Excel oder Outlook sitzt nichts. Anbindungen an euer Postfach, euren Kalender oder eure Ablage gibt es nicht.
Dazu kommt, dass nirgends zugesagt ist, dass es sich merkt, was du ihm einmal beigebracht hast. Bei einer Aufgabe, die du einmal im Monat machst, musst du also damit rechnen, jedes Mal von vorn zu erklären, wie das Ergebnis aussehen soll.
Einrichten kannst du es allein — dafür brauchst du niemanden. Das ist aber nur die Frage, ob es geht, nicht die, ob du darfst. Die steht oben.
Was kostet es dich?
In Geld: nichts. Das Chatfenster ist kostenlos, ohne Werbung, ohne Käufe in der App. Einen Bezahltarif für Einzelne gibt es nicht — und auch keine Zusage, dass das so bleibt.
Der Weg über die Schnittstelle wird nach Verbrauch abgerechnet und ist auffallend günstig; das ist der Grund, warum viele IT-Abteilungen überhaupt hinschauen. Das ist eine Rechnung, die eure IT aufmacht, nicht du.
Der Preis, der auf keiner Rechnung steht, ist hier ein besonderer. Bei anderen Werkzeugen ist es die Umgewöhnung. Hier kommt einer dazu, und er hört nie auf: das Unkenntlichmachen. Weil kein Vertrag dahintersteht, musst du bei jedem Vorgang die Namen, Nummern und Beträge herausnehmen — nicht einmal, sondern jedes Mal. Bei einem Text sind das zwei Handgriffe. Bei einer Tabelle mit dreihundert Zeilen ist es der Punkt, an dem du es sein lässt.
Deshalb die ehrliche Empfehlung: Wenn in eurem Haus ein Werkzeug mit Vertrag freigegeben ist, nimm das — da fällt der Handgriff weg, und du darfst mit echten Namen arbeiten. Wenn du keins hast, ist DeepSeek trotzdem mehr als eine Spielwiese: Entwürfe, Formulierungen, ein Ablauf, den du ohne Namen erklärst — das ist echte Arbeit, und sie kostet dich nichts. Probier es zwei Wochen aus, dann weißt du für dich, ob dir diese Art zu arbeiten liegt.
Worauf ich achten würde
Diese Bewertung entstand aus den Unterlagen von DeepSeek und Microsoft, ohne eigenen Dauereinsatz.
Ich würde dem Widerspruch nicht mehr zutrauen, als er kann. Wer privat mit DeepSeek arbeitet, sollte ihn einlegen — er wirkt. Aber er ersetzt keinen Vertrag, und nicht das Training ist hier das größere Problem, sondern dass niemand für deine Unterlagen geradesteht. Wer den Widerspruch als Freigabe liest, hat die Frage verwechselt.
Bei „wir haben doch DeepSeek im Haus” würde ich zweimal nachfragen. Eine Firmenrechnung und eine Arbeitsadresse beweisen nichts. Der Unterschied zwischen dem kostenlosen Konto und einem Modell, das bei einem Cloudanbieter läuft, ist bei diesem Werkzeug größer als bei den meisten anderen — und von außen sieht man ihn nicht.
Wenn Zahlen im Spiel sind, würde ich es nicht allein rechnen lassen. Nicht weil es schlecht wäre, sondern weil nirgends steht, ob überhaupt gerechnet wird.
Sechs Dinge blieben offen. Ob bei Tabellen tatsächlich gerechnet wird, sagt keine Unterlage. Ob sich eine Anweisung dauerhaft hinterlegen lässt, ebenso wenig. Was DeepSeek aus einem hochgeladenen Foto oder Scan macht, steht nirgends — dass du eines hochladen darfst, schon. Wie lange Eingaben, Antworten und Zwischenspeicher gespeichert bleiben und wie schnell ein Widerspruch oder eine Löschung wirklich wirkt, nennt DeepSeek nicht. Ob es für Schnittstellenkunden einen Auftragsverarbeitungsvertrag auf Anfrage gibt, ließ sich aus den öffentlichen Unterlagen nicht klären — veröffentlicht ist keiner. Und worauf sich die menschliche Prüfung von Inhalten stützt und wer dabei zugreifen darf, steht dort ebenfalls nicht.
Kurz zusammengefasst
- Eigener Ablauf daneben — Ein zweites Fenster, ein zweiter Ort, ein zweiter Arbeitsschritt. Hier sterben die meisten Werkzeuge.
- Ja
- Kostenlos
- chat.deepseek.com im Browser · Apps für iPhone und Android · Über Microsoft und andere Cloudanbieter als Baustein in Software, die euer Haus selbst baut · Auf eigenen Servern, wenn eure IT das Modell selbst betreibt
- Buchhaltung · Vertrieb · Einkauf · Personal · Kundendienst · Projektmanagement · Marketing · Softwareentwicklung
Woher das stammt
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Die DeepSeek-Datenschutzerklärung nennt als Zweck der Verarbeitung wörtlich „To improve and develop the Services and to train and improve our technology, such as our machine learning models and algorithms", einschließlich der Beobachtung von Interaktionen und Nutzung über Geräte hinweg. Ein benannter Schalter in den Kontoeinstellungen, mit dem sich das abstellen ließe, ist dort nicht beschrieben; ausgewiesen ist ein Recht, nämlich „the right to opt-out of using your Personal Data for training our models or optimizing our technologies", das über privacy@deepseek.com geltend gemacht wird. Für die Europäische Union und das Vereinigte Königreich hat DeepSeek die Prighter Group als Datenschutzvertreter benannt, erreichbar unter rep_deepseek@prighter.com. Unmittelbar in den Einstellungen steuerbar ist nach der Erklärung der Gesprächsverlauf, der sich kopieren und löschen lässt, sowie die Kontolöschung; nach einer Kontolöschung lässt sich das Konto nicht reaktivieren und die zugehörigen Inhalte nicht wiederherstellen. Zum Ort heißt es wörtlich „To provide you with our services, we directly collect, process and store your Personal Data in People's Republic of China"; Daten können auf einem Server außerhalb des Wohnsitzlandes liegen, und für Übermittlungen werden allgemein „appropriate safeguards" nach geltendem Recht genannt, ohne dass ein konkreter Mechanismus wie Standardvertragsklauseln bezeichnet wird. Eine feste Speicherfrist nennt die Erklärung nicht, sondern nur zweckabhängige Kriterien; bei Verstößen gegen die Bedingungen dürfen Daten zur Bearbeitung des Verstoßes weiter aufbewahrt werden. Verantwortlich ist die Hangzhou DeepSeek Artificial Intelligence Co., Ltd. mit Sitz in China. Eine wählbare europäische Verarbeitung ist nicht vorgesehen. Zum Behördenzugriff heißt es unter „Law Enforcement and Parties with Other Legal Rights", DeepSeek könne die erhobenen Daten mit Strafverfolgungsbehörden, Behörden, Rechteinhabern oder anderen Dritten abrufen, aufbewahren und teilen, wenn nach eigener Einschätzung erforderlich, um geltendes Recht, ein Verfahren oder staatliche Anfragen zu erfüllen — „as consistent with internationally recognized standards, in accordance with the due process prescribed by law" — oder um Rechte, Eigentum und Sicherheit zu schützen; als Beispiel wird die Weitergabe einer IP-Adresse in einem Notfall genannt. Eine Angabe zur Zahl solcher Anfragen oder ein Transparenzbericht ist nicht verlinkt.
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Die DeepSeek-Nutzungsbedingungen stellen den Dienst als Endnutzerdienst bereit. Zur Verlässlichkeit halten sie fest, dass Ausgaben ungenau, unvollständig, falsch, voreingenommen oder unangemessen sein können und nicht als alleinige Tatsachenquelle oder als Ersatz für fachliche Beratung verwendet werden sollen. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag zwischen einem Arbeitgeber und DeepSeek für das Chatprodukt ist dort nicht vorgesehen.
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Die DeepSeek Usage Policy hält fest, dass zur Durchsetzung der Richtlinien automatisierte und menschliche Prüfverfahren eingesetzt werden. Menschlicher Zugriff auf Inhalte ist damit grundsätzlich möglich. Wie Inhalte für eine Prüfung ausgewählt werden, wer zugreifen darf und wie lange Geprüftes gespeichert bleibt, steht dort nicht.
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Die Ankündigung der DeepSeek-App nennt sie „FREE to use" und führt als Funktionen auf: Anmeldung per E-Mail, Google-Konto oder Apple-ID, geräteübergreifende Synchronisierung des Gesprächsverlaufs, Websuche und den Denkmodus „DeepThink" sowie „File upload & text extraction". Weitere Funktionen sind dort nicht ausgewiesen — insbesondere kein Wort zu Sprach- oder Audioeingabe, zu Fotos, Scans oder Bilderkennung, zu einer mehrstufigen Tiefenrecherche, zu einer Bilderzeugung, zu einer Rechenumgebung für Tabellen, zu dauerhaft hinterlegbaren eigenen Vorlagen oder zu einer Ausgabe als bearbeitbare Präsentations- oder Textdatei. Eine Liste unterstützter Dateiformate, Dateigrößen und Tagesgrenzen ist dort ebenfalls nicht veröffentlicht.
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Die Bedingungen der DeepSeek Open Platform erkennen an, dass ein Schnittstellenkunde DeepSeek mit der Verarbeitung personenbezogener Daten seiner Endnutzer beauftragen kann, und verpflichten ihn dazu, eine eigene Datenschutzerklärung bereitzustellen, notwendige Einwilligungen einzuholen, geltendes Datenschutzrecht einzuhalten und nur rechtmäßig erhobene Daten zu übermitteln. Ein eigenständiger, öffentlich verfügbarer Auftragsverarbeitungsvertrag nach Artikel 28 der Datenschutz-Grundverordnung — mit Weisungsbindung, Auditregelung, Liste der Unterauftragsverarbeiter, Standardvertragsklauseln, technischen und organisatorischen Maßnahmen und verbindlicher Löschregelung — war auf den DeepSeek-Seiten nicht auffindbar. Die Datenschutzerklärung von DeepSeek umfasst die Open Platform mit; damit gilt auch hier die Verarbeitung in der Volksrepublik China. Ein vertraglich zugesicherter Betrieb ohne jede Speicherung ist nicht dokumentiert.
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Die Schnittstelle verwendet einen Zwischenspeicher für wiederkehrende Anfangsteile einer Anfrage, um diese günstiger und schneller zu verarbeiten. DeepSeek beschreibt dazu Verschlüsselung und Trennung zwischen Nutzern, nennt aber keine allgemein verbindliche Frist, nach der Einträge dieses Zwischenspeichers gelöscht werden. Eine Funktion, mit der sich einzelne Eingaben, Antworten oder Zwischenspeichereinträge gezielt löschen ließen, ist nicht beschrieben.
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Die Schnittstelle wird nach verarbeiteter Textmenge abgerechnet. Die Größenordnung liegt für Eingaben deutlich unter einem US-Dollar je eine Million Wortbausteine, bei Treffern im Zwischenspeicher bei Bruchteilen davon; Ausgaben liegen je nach Modell und Modus bei Bruchteilen bis wenigen US-Dollar. Eine Lizenz je Beschäftigtem gibt es nicht. DeepSeek hat Modelle und Preise in der Vergangenheit mehrfach geändert.
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Die Schnittstelle unterstützt strukturierte Werkzeugaufrufe: Das Modell schlägt Werkzeugname und Parameter vor, die Anwendung des Kunden entscheidet, prüft und führt aus, und gibt das Ergebnis zurück. DeepSeek führt die Aktion nicht selbst aus und sagt nicht allgemein zu, dass vor nach außen wirksamen Schritten nachgefragt wird — welche Rechte ein solches Werkzeug hat und ob es vor dem Versenden, Veröffentlichen, Bezahlen oder Löschen nachfragt, legt die Software des Kunden fest.
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Microsoft hält für die von Azure verkauften Modelle („Models sold by Azure") wörtlich fest, Eingaben, Ausgaben, Einbettungen und Trainingsdaten des Kunden seien „NOT available to other customers", „NOT available to OpenAI or other providers of Models sold by Azure", „NOT used by providers of Models sold by Azure to improve their models or services" und „NOT used to train any generative AI foundation models without your permission or instruction"; Kundendaten, Eingaben und Ausgaben würden ohne ausdrückliche Erlaubnis oder Weisung nicht zur Verbesserung von Microsoft- oder Drittprodukten verwendet. Microsoft betreibt die Modelle in der eigenen Azure-Umgebung, und sie treten nicht mit Diensten des Modellanbieters in Verbindung. Für die Datenverarbeitung gilt der Microsoft Products and Services Data Protection Addendum. Eingaben und Antworten werden in dem vom Kunden festgelegten Gebiet („geography") verarbeitet, innerhalb dieses Gebiets aber ausdrücklich auch zwischen Regionen — aus betrieblichen Gründen wie Leistung und Kapazität. Ausgenommen sind die Betriebsarten „Global" und „Data zone": Bei „Global" kann die Verarbeitung in jedem Gebiet stattfinden, in dem das Modell bereitsteht, bei „Data zone" innerhalb der festgelegten Datenzone; wird eine solche Bereitstellung in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union angelegt, findet die Verarbeitung in diesem oder einem anderen EU-Mitgliedstaat statt. Ruhende Daten bleiben in dem vom Kunden festgelegten Gebiet. Zur Missbrauchserkennung kann eine Stichprobe von Eingaben und Ausgaben gespeichert und von Menschen geprüft werden; für im Europäischen Wirtschaftsraum bereitgestellte Modelle sitzen die dafür berechtigten Microsoft-Beschäftigten im Europäischen Wirtschaftsraum. Freigegebene Kunden können diese Speicherung abschalten lassen. Für Amazon Bedrock, Google Vertex AI und andere Anbieter gelten deren eigene Verträge, Regionen und Zusagen — sie sind hier nicht geprüft.
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Microsoft führt die DeepSeek-Modelle in Microsoft Foundry unter den unmittelbar von Azure verkauften Modellen („DeepSeek models sold by Azure") — sie fallen damit unter die Zusagen, die für „Models sold by Azure" gelten. Welche DeepSeek-Fassung in welcher Region und in welcher Betriebsart verfügbar ist, muss im jeweiligen Cloudkonto geprüft werden; nicht jedes Modell steht in jeder Region bereit.
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DeepSeek veröffentlicht Modellgewichte zum Herunterladen samt Lizenzangaben. Solche Modelle lassen sich auf eigener Hardware oder in einer privaten Cloud betreiben; werden dabei weder die DeepSeek-Schnittstelle noch andere externe Dienste aufgerufen, gelangen die Eingaben nicht zu DeepSeek. Der Betreiber wird dann selbst verantwortlich für Infrastruktur, Zugriffsschutz, Protokollierung, Löschung, Sicherheitsaktualisierungen und Lizenzprüfung. Nicht jedes aktuelle DeepSeek-Modell steht als herunterladbares Modell zur Verfügung — die gehostete Schnittstelle kann neuere oder andere Modelle anbieten.
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DeepSeek veröffentlicht mit DeepSeek-OCR ein eigenes, offenes Modell für Dokument- und Bilderkennung. Es ist ein getrenntes Modell und nicht automatisch Bestandteil des Chatfensters oder der Standardschnittstelle.
Nach Aktenlage geprüft. Recherche aus Anbieterunterlagen, Verträgen und Dokumentation — ohne eigenen Dauereinsatz.